Tanz
| grande salle | Dauer 1 h 45 | im Rahmen des Festival TRANS(E)
Freitag 4 März 2011 um 20 h 30
Samstag 5 März 2011 um 19 h 30
Constanza Macras
Constanza Macras ist die kosmopolitischste aller Künstlerinnen, die man sich vorstellen kann. In Buenos Aires geboren, wurde sie in New York vom großen Merce Cunningham ausgebildet. Anschließend ging sie nach Amsterdam und dann nach Berlin, wo sie ihre eigene Truppe bildete. Talentiert und experimentierfreudig ertanzt oder erspielt sich Constanza Macras die Bühne – je nach Thematik. Megalopolis, ihr jüngstes Stück, hat eine nervöse, aggressive Choreographie, die von der Stadt, ihrer Riesenhaftigkeit, Rohheit, Unmenschlichkeit erzählt. Während die Videos das Bild grauer Gebäude und verstopfter Straßen an die Wand werfen, okkupieren aufgeschlitzte Kartons den Bühnenboden. Die Künstler tanzen schwungvoll, tanzen die Hektik, die Übertreibung, den Exzess und halten dem Publikum den kaum verzerrten Spiegel moderner Großstädte hin. Dieser unerbittliche Blick einer außergewöhnlichen internationalen Künstlerin ist ein Moment, den man nicht versäumen sollte.
Dramaturgie Carmen Mehnert / Szenographie Alissa Kolbusch / Choreographieassistanz Max Luz / costumes Gilvan Coêlho de Oliveira, Sophie Du Vinage / Video Constanza Macras, Maria Onis, Tobias Götz / Lichte Sérgio de Carvalho Pessanha / Ton Stephan Wöhrmann / Musik Santiago Blaum, Kristina Lösche-Löwensen, Almut Lustig / von und mit Fernanda Farah, Anouk Froidevaux, Hyoung-Min Kim, Denis Kuhnert, Johanna Lemke, Damir Zisko, Ronni Maciel, Ana Mondini, Franz Rogowski, Miki Shoji
Produktion Schaubühne am Lehniner Platz Berlin / CONSTANZA MACRAS* champ obligatoire