Theater
| salle modulable | Dauer 1 h 20 |
für die ganze Familie ab 11 Jahren
Marly Barnabé
Auf dem Boden liegt ein runder Bühnenteppich, eine blaue sternenbehaftete Nachtkugel. Darum herum sind in vier Kreisbögen die Stühle der Zuschauer angeordnet, die mit roten Samtüberzügen ausgestattet sind. Im Mittelpunkt zwei Holzfigurinen, Mann und Frau, und am Rand eine Wasseruhr, die die verrinnende Zeit angibt. Das ist der Dekor für Mon histoire du Théâtre. Spiel mir das Lied … von Dionysos: Eine allein auf der Bühne stehende Schauspielerin erzählt das Epos des westlichen Theaters von der griechischen Antike bis zum politischen Theater des 20. Jahrhunderts, streift Epochen, Orte und Haupttexte, ist bald Erzählerin, bald Marionettenspielerin, dann wieder Sängerin. Von Plautus‘ Aulularia über Shakespeare, Beaumarchais und Brecht bis zu Molières Geizigem … Man entdeckt unerwartete Zusammenhänge zwischen den Autoren. Spielerisch und lehrreich zugleich analysiert das Stück Tragödien und Komödien, Geschichte und Mythologie als unerschöpfliche Quellen, aus denen sich das Theater im Laufe der Jahrhunderte speiste.
Begegnung mit den Künstlern
Dienstag, 18. Januar nach der VorführungSchulvorführungen Montag, 17., Dienstag, 18. und Donnerstag, 20. Januar um 10 Uhr und 14 Uhr 30 / Mittwoch ,19. und Freitag, 21. Januar um 10 Uhr
Leitung, Regieassistanz Marie-Hélène Causse / Szenographie, Zubehör Jean-Baptiste Manessier / musikalische Leitung Daniel Muringer / mit Marly Barnabé oder Marie-Hélène Causse
Produktion La Filature, Scène nationale – Mulhouse. Koproduktion Le Théâtre des Vilains.
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